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Kaminkehrer-Blaskapelle
De ruassigen Briada aus Niederbayern
De russigen Briada

Geboren wurde die Idee, eine Blaskapelle ausschließlich mit niederbayerischen Kollegen zu gründen anläßlich der Passauer Maidult 1993 von Markus Graswald und Richard Hettmann. Auf Anhieb wußte man sieben Kaminkehrer der näheren Umgebung, die in einheimischen Blaskapellen mitwirkten und die sich  bereit erklärten, das Experiment zu wagen, eine Kaminkehrer-Blaskapelle zu gründen. Die erste Probe in den Räumen der jetzigen Musikschule in Passau-Hals war ziemlich ernüchternd. Man hatte sich das Zusammenspiel der neuen Kapelle einfacher vorgestellt. Da Aufgeben keine typische Charaktereigenschaft von Kaminkehrern ist, wurden mittels Rundschreiben und Mundpropaganda weitere Mitglieder rekrutiert. Mit nunmehr zehn Musikern hatte man eine passable Stärke erreicht und konnte für den ersten Auftritt anläßlich des Landesverbandstages des bayerischen Kaminkehrerhandwerks 1994 in der Stadthalle in Deggendorf (vor ca. 450 Zuhörern) üben.
Repertoire damals: 7 Musikstücke!
Ein Name mußte noch gefunden werden für diese Kaminkehrer-Blaskapelle aus Niederbayern. Das gemeinsame Resultat einer Besprechung während einer Musikprobe ergab schließlich den Namen De ruassigen Briada! Sollte einmal eine ruassige Schwester zu den Briada´n stoßen, wird man sich etwas einfallen lassen müssen. So weit, so gut.

Man einigte sich auf die Darbietung von bodenständiger, niederbayerischer Blasmusik (teilweise aus alten Notenhandschriften überliefert) ohne Zuhilfenahme von Elektronik wie Verstärker, Lautsprecher oder ähnlichem.
Die Art und Weise der Darbietung fand Anklang bei den Zuhörern. Das Repertoire wurde vergrößert, was vor allem Hans Graswald zu verdanken ist. Hans (ein Berufsmusiker) half mit unendlicher Geduld und vielen profimäßigen Tips dem Spiel auf die Sprünge. Obwohl leider immer zu wenig Zeit zu Musikproben zur Verfügung steht, werden im Schnitt jährlich 3 bis 4 Auftritte und ebensoviele Proben abgehalten.
Der Zusammenhalt dieser köstlichen Truppe ist einfach riesig. Die derzeit zwei Lehrlinge, zehn Gesellen und vier Meister kommen blendend miteinander aus, da hier das gemeinsame Ziel der Öffentlichkeitsarbeit für unser Handwerk im Vordergrund steht. An dieser Stelle gebührt den Musikern ein herzlicher Dank für das gezeigte Engagement!
Man konnte mittlerweile bei vielen Veranstaltungen im In- und Ausland die Zuhörer erfreuen. Sei es bei einer ESCHFÖ-Tagung in Luxembourg, beim LIV- und ZIV-Tag, dem dänischen Schornsteinfegerverband, den Spazzacamini in Italien, bei einer Benefizveranstaltung zugunsten behinderter Mitmenschen, Feuerwehrfesten, einem Bikertreffen, Einweihungs- und Eröffnungsfeiern, Innungsfesten und dergleichen. Dies alles geschieht, um mitzuhelfen, unseren Berufsstand positiv erscheinen zu lassen.

Zur Zeit spielen in der Kapelle 17 Kaminkehrer aus Niederbayern!
(Stand: März 2000)

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